Datum/Zeit
Date(s) - 08. Feb 2022 - 15. Feb 2022
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Veranstaltungsort
Zentrum für Psychotraumatologie e.V.

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Nach dem Trauma ist alles anders? Dinge, die vorher selbstverständlich waren, klappen plötzlich gar nicht mehr? Traumatische Erlebnisse stellen die Welt auf den Kopf. Ungeschehen machen kann man das Erlebte leider nicht. Aber es gibt Methoden, mit denen das Leben ein Stück leichter wird und die helfen, den Alltag wieder besser in den Griff zu bekommen. Eine Auswahl an Techniken wird in diesem Kurs vorgestellt und ausprobiert. Hinzu kommen Informationen rund um Trauma, so dass Symptome und andere Auffälligkeiten besser verstanden werden können. Folgende Themenbereiche werden behandelt:

Informationen rund um Trauma: Was ist ein traumatisches Ereignis? Was passiert dabei im Gehirn und im Körper, und warum ist manches hinterher erstmal anders als vorher?

Entspannung: Was ist Entspannung? Woran merke ich, dass ich entspannt bin? Welche Möglichkeiten zu entspannen gibt es? Die Progressive Muskelrelaxation PMR wird vorgestellt und ausprobiert, außerdem gibt es Bewegungsübungen und eine Traumreise.

Ressourcenarbeit: Was stärkt mich?

Selbstverteidigung: Selbstverteidigung beginnt bei der eigenen inneren Überzeugung, dass nichts und niemand die eigenen Grenzen ohne Erlaubnis übertreten darf. Wo ziehe ich meine Grenzen und wie kann ich diese im Fall der Fälle auch gegen Widerstand verteidigen? Neben einfachen Selbstverteidigungstechniken wird an der inneren Haltung gearbeitet, nicht (wieder) in die Opferrolle zu fallen und sich für das eigene Wohl entschlossen einzusetzen.

Faszienyoga: Körperliche oder psychische Traumata hinterlassen Spuren im Körper und speichern sich im Körpergedächtnis ab. Faszienyoga ist eine Komination aus langsamen, vorsichtigen Dehnungen und wippenden, zitternden Bewegungen, welche den Körper und ggf. die empfindlichen Bereiche des Körpers anregen, sich selbst zu heilen.

Die genaue Stundenplanung für diese Gruppe gibt es im Stundenplan im Beitragsbild.

Kursleiter*innen sind Jens Kühn, Christine Merkel und Sabine Schrader aus dem Beratungsteam des Zentrums für Psychotraumatologie e.V. sowie Maike Sonntag, die das Traumasensitive Yoga anbietet.
Veranstaltet wird die Reihe vom Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel, gefördert durch die Lotterie GlücksSpirale.

Kosten: Es wird eineTeilnahmegebühr von 10 € erhoben.

Anmeldung: Interessent*innen melden sich bitte per Mail unter innersafety@traumazentrum-kassel.de oder telefonisch unter 0561/9219506, möglichst mittwochs in der Telefonsprechzeit zwischen 11 und 13 Uhr an. Nach einem Vorgespräch bekommen Sie dann die Bestätigung Ihrer Voranmeldung zugesandt.  Nach Eingang der 10,-€ Teilnehmendengebühr erhalten Sie die verbindliche Zusage zur Teilnahme. Beachten Sie bitte, dass eine Teilnahme an allen Terminen Ihrer Gruppe sehr wichtig ist.

Corona: Die Teilnahme an einem Coronaschnelltest vor Ort im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. jeweils vor Beginn der Veranstaltungen ist für alle Teilnehmenden (auch für Geimpfte) verpflichtend.