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Inner Safety

„Inner Safety“ – Flucht und Trauma

Ziel ist, sowohl haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Arbeit mit Flüchtlingen als auch Flüchtlingen selbst zu mehr innerer Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Trauma“ zu verhelfen.

„Inner Safety“ – Flucht und Trauma

Seit dem 01.04.2016 gibt es das Projekt „Inner Safety“ – Flucht und Trauma im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel. Ziel des Projektes ist es, sowohl haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Arbeit mit Flüchtlingen, als auch Flüchtlingen selbst, zu mehr innerer Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Trauma“ zu verhelfen.

Hierzu werden bundesweit kostenfrei Workshops / Seminare / Vorträge zum Thema „Flucht und Trauma“ angeboten. In den Veranstaltungen werden folgende Themen aufgegriffen:

– Was ist ein Trauma? (Traumadefinition)
– Was passiert während einer Traumatisierung im Gehirn? (Neurologie)
– Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung?
– Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
– Transgenerationale Weitergabe von Traumata
– Was hilft? (Stabilisierung)
– Umgang mit traumatisierten Menschen
– Burn-out Prophylaxe
– Fallbesprechungen

Alle Punkte werden im Hinblick auf die besondere Situation von traumatisierten Flüchtlingen geschildert und vertieft und auf den Bedarf der jeweiligen Zielgruppe abgestimmt.

Die Veranstaltung dauert ca. 7 Stunden.

Die Veranstaltungen können im Zentrum für Psychotraumatologie, aber auch gerne in den jeweiligen Einrichtungen stattfinden.

Für Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an:

Sabine Schrader
Mailadresse: traumazentrum.fp@web.de
Telefon: 0561 / 92 19 534
telefonische Sprechzeiten: mittwochs von 11.00 bis 13.00 Uhr

 

Flyer zum Projekt als PDF zum Down­load

Persönliche Beratung nur nach telefonischer Vereinbarung. 

Telefonische Sprechzeiten “Inner Safety”

+49 (0)561 92 19 534

Sabine Schrader, mittwochs 11-13h

 

Inhalte des Informationsflyers

Angebote im Rahmen des Projektes „Inner Safety“

Das Projekt „Inner Safety“ (innere Sicherheit) informiert rund um das Thema „Flucht und Trauma“ und dient dazu aufzuzeigen, wie innere Sicherheit wiedererlangt werden,  eziehungsweise erhalten werden kann.

Die Angebote des Projektes richten sich sowohl an Flüchtlinge, als auch an ehrenamtliche und hauptamtliche MitarbeiterInnen jeglichen Bereiches der Flüchtlingsarbeit.

Inhalte, Dauer und Rahmenbedingungen der Veranstaltungen werden individuell an Bedarf und Möglichkeiten ausgerichtet.

Die Veranstaltungen können sowohl in den Räumen der jeweiligen Institutionen, als auch in unseren Räumlichkeiten stattfinden.

Für Veranstaltungen in Flüchtlingswohnheimen werden keine Kosten berechnet. Bei allen anderen Veranstaltungen werden Fahrtkosten und gegebenenfalls Übernachtungskosten berechnet.

Angebote für Flüchtlinge

Angekommen, nach einem oft langen und harten Weg, gilt es für viele Menschen zunächst einmal die äußere Sicherheit herzustellen und Klarheit über den zukünftigen Wohnort, das Einkommen, die Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten etc. zu erlangen.

Aus einem anderen Kulturkreis kommend, sind vielen auch zunächst die Trennung unseres Gesundheitssystems in psychische und physische Erkrankungen, sowie der gesellschaftliche Umgang mit diesen unbekannt oder fremd.

Wir bieten zu unten stehenden Themen Informationen für Menschen an, die noch in Wohnheimen untergebracht sind und/oder an Integrationskursen teilnehmen:

  • Körper, Geist und Seele im deutschen
    Gesundheitssystem
  • Was ist ein Trauma? Mögliche Symptomatik
  • Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung?
  • Auswirkungen von Flucht und Trauma auf Kinder und Jugendliche
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumata
  • Welche Hilfen gibt es?

Angebote für MitarbeiterInnen in der Flüchtlingsarbeit

Die Arbeit mit traumatisierten Menschen erfordert ein hohes Maß an Professionalität und Wissen, denn es ist durchaus möglich, die Situation der Betroffenen durch Handeln ohne
Hintergrundwissen zu verschlimmern.

Daher sollten alle, die mit möglicherweise
traumatisierten Menschen arbeiten, mindestens über Grundkenntnisse zum Thema „Psychotraumatologie“ verfügen.

  • „Trauma“ – was ist das?
  • Möglichkeiten und Grenzen der Hilfen meiner Arbeit?
  • Stabilisierung
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumata

Die Anforderungen Ihres speziellen Arbeitsbereiches werden mit Ihnen im Vorfeld besprochen und jeweils selbstverständlich in den Veranstaltungen berücksichtigt.

Ein wichtiger Themenbereich eines jeden Vortrages zum Thema „Arbeit mit traumatisierten Menschen“ ist die Erhaltung der eigenen Stabilität und Gesundheit, mit den Schwerpunkten

  • Burn-out Prophylaxe
  • Selbstfürsorge
  • Resilienz

Angebote zum Thema im Zentrum für Psychotraumatologie

Mehrmals im Jahr werden im Zentrum für Psychotraumatologie in Kassel Veranstaltungen mit dem Titel „Einführung in die Psychotraumatologie“ und „Einführung in die Psychotraumatologie“ (mit Schwerpunkt „Flucht und Krieg“) angeboten, um Interessierten einen Einstieg in die Thematik zu bieten.

Termine und Kosten finden Sie auf unserer Homepage: www.psychotraumazentrum-kassel.de

Dort finden Sie auch Informationen zu Vorträgen und zur Fachfortbildung zum/zur „Fachberater/Fachberaterin für
Psychotraumatologie“.

Zuständig für das Projekt „Inner Safety“

ist Sabine Schrader, Diplomsozialarbeiterin/-pädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Fachberaterin für Psychotraumatologie
Tel.: 0561/9219534
E-Mail: traumazentrum.fp@web.de

Zentrum für Psychotraumatologie e.V.

„INNER SAFETY“
ein Projekt zum Themenkreis
FLUCHT und TRAUMA
_______________________
Zentrum für Psychotraumatologie e.V.
Lange Str. 85, 34131 Kassel
Tel.: 0561 – 9219534
E-Mail: traumazentrum.fp@web.de
www.psychotraumazentrum-kassel.de