4 gute Gründe, das Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel zu unterstützen

Wir schließen Versorgungslücken

Der Leidensdruck traumatisierter Menschen ist oft extrem hoch. Die Wartezeiten auf einen geeigneten Therapieplatz betragen, je nach Schwere des Traumas, zwischen 6 und 24 Monaten. Das Zentrum für Psychotraumatologie e.V. bietet für solche Überbrückungszeiten stabilisierende Begleitung – schnell und unbürokratisch. Normalerweise bieten wir innerhalb von zwei Wochen einen Beratungstermin an. Wir lehren Stabilisierungstechniken, helfen, Lösungen für schwierige Situationen zu finden und sind häufig ein wichtiger Ankerpunkt für Betroffene, solange es keine andere Hilfe gibt. Damit verhindern wir Aufenthalte in der Akutpsychiatrie und helfen, selbstverletzendes Verhalten im Zaum zu halten.

Traumafolgen sind weitreichend

Unbehandelte Traumatisierungen haben oft weitreichende Folgen und verursachen großes Leid bei den Betroffenen, z.B. Schlafstörungen und Alpträume, Flashbacks (das Wiedererleben des Traumas) und Angstzustände. Nach extremen Gewalterfahrungen in der Kindheit kann es bis hin zu Aufspaltungen der Persönlichkeit (DIS) kommen. Diese Symptome sind extrem destabilisierend und machen einen geregelten Alltag, funktionierende Beziehungen oder regelmäßiges Arbeiten häufig schwer bis unmöglich. Viele Betroffene beziehen Sozialleistungen oder sind frühberentet. Hinzu kommt die oft jahrelange, zermürbende Suche nach kompetenter und bezahlbarer Hilfe.

Trauma ist unverschuldet

Traumatisierte haben ihr Schicksal nicht selbst gewählt, sie sind Opfer von Ereignissen oder Gewalt. Trauma kann jede/n treffen! Ursachen für Traumatisierungen unserer Klient*innen sind manchmal: Unfälle, Suizide im persönlichen Umfeld, Krieg, Flucht oder Überfälle. Deutlich häufiger sind: Vergewaltigung, Gewalt in der Ehe oder in Beziehungen sowie sexuelle, körperliche und psychische Gewalt in der Kindheit. Etwa 3/4 der Hilfesuchenden in unserer Beratungsstelle sind Frauen. Das Zentrum für Psychotraumatologie e.V. fordert grundsätzlich eine bessere, schnellere und finanziell abgesicherte Versorgung von Traumaopfern. Seit über 20 Jahren helfen wir hier selbstorganisiert und überwiegend selbstfinanziert.

Wir möchten weiterhin Beratungen kostenfrei anbieten können

Beratung ist keine Kassenleistung. Das Zentrum für Psychotraumatologie e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert das Beratungsangebot selbst: Über die Fortbildung „Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung“. Durch Corona gobt es weniger Kurse, für die externe Räume angemietet werden müssen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Beratungen deutlich. Um für finanziell nicht so gut gestellte Klient*innen Beratungen kostenfrei anbieten zu können, benötigen wir finanzielle Unterstützung.

Ihre Spende hilft!

 

Spenden über betterplace.org

Spenden für das Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel können Sie über die soziale Spendenplattform betterplace.org (siehe Button links)

Spenden direkt auf unser Konto:
Kasseler Sparkasse
IBAN: DE73 5205 0353 0001 1908 54
BIC: HELADEF1KAS

Vielen Dank!