Klettern & Bouldern
Klettern und Bouldern
sind beliebte Sportarten – und können darüber hinaus bei der Stabilisierung von Menschen mit Traumafolgestörungen hilfreich sein.
Klettern richtet den Fokus auf die Gegenwart und fördert die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Haltung und Gleichgewicht werden ebenso angesprochen wie Selbstvertrauen und das Erleben von Selbstwirksamkeit. Auch Themen wie Vertrauen, Kontrolle und das Wahrnehmen und Erweitern eigener Grenzen können beim Klettern erfahrbar werden.
Beim Seilklettern spielt die Höhe eine besondere Rolle. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem das Erlernen der Sicherungstechnik. Sich gegenseitig zu sichern und sich auf die Sicherung durch andere zu verlassen, ermöglicht wertvolle Erfahrungen mit Vertrauen und Verantwortung.
Bouldern ist Klettern in geringer Höhe ohne Seilsicherung. Die Routen sind kürzer als beim Seilklettern und bieten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Obwohl jede Person für sich klettert, ist Bouldern ein kommunikativer Sport: Gemeinsam werden Lösungen für sogenannte „Boulderprobleme“ gesucht und ausprobiert.
Dabei gilt immer: Jede und jeder entscheidet selbst, was gerade möglich ist. Sowohl beim Klettern und Sichern als auch beim Bouldern geht es darum, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und selbstbestimmt mit ihnen umzugehen.
Vorkenntnisse im Klettern / Bouldern sind nicht erforderlich.
Die Termine sind 2-3 wöchig, freitags von 13:30 – 15:30 Uhr im Kletterzentrum Nordhessen, Johanna-Wäscher-Straße 4, 34131 Kassel. Die Inhalte und Herausforderungen werden an die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Teilnehmenden angepasst.
Mitzubringen sind bequeme Sportkleidung und saubere Hallenturnschuhe.
Das Angebot wird angeleitet von Christine Merkel, (Dipl.-Sozialpädagogin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, DAV Kletterbetreuerin, Weiterbildung für Klettern in Therapie und Beratung)
Dauer: 2 Std., Kosten: 18 € inkl. Halleneintritt und Materialausleihe.
Anmeldung und weitere Informationen bei Christine Merkel, gruppen@traumazentrum-kassel.de