Klettern & Bouldern
Klettern und Bouldern sind „in“ und gefragter Breitensport. Beides kann aber auch sehr gut zur Stabilisierung bei Traumafolgestörungen angewendet werden. Denn Klettern
- fokussiert auf die Gegenwart
- fördert Haltung: körperlich und psychisch – dasselbe gilt auch für das Gleichgewicht
- macht selbstbwusst.
Viele weitere Themen können damit angespochen werden, wie Vertrauen, Kontrolle, Grenzen erkennen und erweitern.
Beim Seilklettern spielt die Höhe eine wichtige Rolle. Außerdem wird hier auch die Sicherungstechnik erlernt – das Sich Gegenseitig-Sichern und Sichern-Lassen sind wesentliche Bestandteile und Erfahrungen.
Bouldern ist eine Form des Kletterns ohne Seilsicherung, bei der in geringer Höhe geklettert wird. Die Routen sind kürzer als beim klassischen Seilklettern, bieten jedoch eine große Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten. Obwohl jede Person für sich klettert, ist Bouldern ein kommunikativer Sport: Häufig werden gemeinsam Lösungen für sogenannte „Boulderprobleme“ gesucht.
Ursprünglich bot das Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Seilkelttern an. Dieses Angebot wird nun im Wechsel um Bouldern erweitert.
Meist gibt es zwei Termine pro Monat, freitags. Die Inhalte richten sich nach dem Können der Teilnehmenden. Sowohl beim Klettern / Sichern als auch beim Bouldern gilt, dass jede/r nur das macht, was gerade möglich ist.
Vorkenntnisse im Klettern / Bouldern sind nicht erforderlich.
Mitzubringen sind bequeme Sportkleidung und saubere Hallenturnschuhe.
Das Angebot wird angeleitet von Christine Merkel, (Dipl.-Sozialpädagogin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, DAV Kletterbetreuerin, Weiterbildung für Klettern in Therapie und Beratung)
Dauer: 2 Std., Kosten: 15 € inkl. Halleneintritt und Materialausleihe.
Anmeldungen und weitere Informationen bei Christine Merkel, beratung@traumazentrum-kassel.de