„Die Kunst des Geschehenlassens“:

Beim Autogenen Training geht es nicht um aktives Tun, sondern um bewusstes Loslassen. Durch einfache, suggestive Formeln stellt sich tiefe Entspannung ein – Übung vertieft den Effekt.

Der Berliner Nervenarzt Prof. J. H. Schultz entwickelte die Methode Anfang des 20. Jahrhunderts, nachdem er bei Hypnosepatienten starke Entspannungszustände beobachtet hatte. Er formulierte sechs Grundübungen, die Körperfunktionen wie Atmung oder Muskelspannung positiv beeinflussen.

Anwendungsbereiche:

  • Stressabbau und Entspannung

  • Verbesserung von Konzentration und Leistungsfähigkeit

  • Förderung der Kreativität

Autogenes Training ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, das auf Trancezuständen beruht. Es kann anfangs ungewohnt wirken und sollte zunächst unter Anleitung erlernt werden.

Dieser Kurs richtet sich ausdrücklich nicht an Betroffene von Traumatisierungen sondern an Menschen, die im weitesten Sinne im psychosozialen oder Gesundheitssektor arbeiten.  Der Kurs ist von der Zentralen Prüfstelle Prävention anerkannt, so dass bei regelmäßiger Teilnahme ein Teil der Kursgebühren von den gesetzlichen Krankenversicherungen rückerstattet wird.

Das Angebot wird angeleitet von Christine Merkel, (Dipl.-Sozialpädagogin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Entspannungspädagogin)
Dauer: 8 x 75 Min. Kosten: 120 €
Die Gebühr muss vor Kursbeginn überwiesen werden.
Termine: 23.10., 30.10., 06.11., 13.11., 20.11., 04.12., 11.12., 18.12., 17:00 – 18:15 Uhr

Anmeldung erforderlich mit dem Anmeldeformular Anmeldung_AT_2025-ausfuellbar unter gruppen@traumazentrum-kassel.de  Teilnehmer*innenzahl: 4-8
Anmeldeschluss: 17.10.