Bald erscheinen hier auch die neuen Termine für 2026!!!!
Vertiefungsseminare + Supervisionstage
– Angebote zur Vertiefung spezieller Themen der Traumatherapie und Fachberatung –
Im weiten Feld der psychosozialen und psychotherapeutischen Arbeit mit traumatisierten Menschen ergibt sich in der Praxis häufig noch ein Bedarf der Vertiefung spezieller Themen. Besondere Fragestellungen oder die Situation der KlientInnen / PatientInnen erfordert eine Erweiterung der Kenntnisse und Methoden.
Trauma und Sucht
– Suchtmittel zur Symptomlinderung bei PTSD und als Bewältigungsstrategie
– Welche Entzugssymptome treten beim Absetzen der unterschiedlichen Substanzen auf?
– Polyvagaltheorie und Defensivkaskade als neurophysiologische Grundlage bei PTSD und Suchterkrankungen
– Aktuelle Methoden in der Suchttherapie, z.B. Sicherheit finden (Seeking safety von Najavits)
– Übungen, die sich im Klinikalltag bewährt haben
– Fragen und Übungen
Referentin: Dr. W. Voigt Termin: 25.09.26
Sexualisierte Gewalt im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter
– Was ist sexualisierte Gewalt
– Lebensphasenspezifische Auswirkungen
– Überlebensstrategien und Gefühlsregulation
– Prävention und Intervention
– Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene
– Rolle von Fachkräften in der Traumabegleitung
Referentinnen: M. Baron, S. Piel, Termin: 30.05.26
Vom Überleben zum Erleben – Traumatischer Stress und das Nervensystem
– Einführung in die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell für Nervensystemzustände (Sicherheit, Aktivierung, Erstarrung)
– Selbst- und Co-Regulative Techniken aus der traumasensiblen Beratungspraxis
– Das Stresstoleranzfenster
– Das Lebensflussmodell
– Ressourcentraining
– Arbeit mit inneren Anteilen
Referentin: A. Bretthauer, Termin: 22.08.26
Geburt und Trauma
– Kurzer Einstieg / Wiederholung zu Grundlagen der Psychotraumatologie
– Geburt / Geburtshilfe im Hinblick auf mögliche Traumaerfahrungen
– Reorientierungs- und Stabilisierungstechniken für Mütter, Väter, Babys und Fachpersonal
Referentin: St. Müller Termin:
Schulsozialarbeit und Trauma
– Wiederholen der möglichen Anzeichen und Folgen von traumatisierten Kindern und Jugendlichen
– Traumasensibles Arbeiten in der Schule
– Notwendigkeit der Vernetzung im schulischen und außerschulischen Kontext
Referentin: S. Piel Termin:
Flucht und Trauma
– Krieg und Flucht als Traumaursache und die Folgen
– Interkulturelles Arbeiten
– Arbeiten zu Dritt – Setting mit DolmetscherInnen
– Transgenerationale Weitergabe von Traumata – Hilfe für Kinder und Jugendliche
Referentin: S. Schrader Termin:
Handwerkszeug in der Beratung
– Bedarfe und Wpnsche der Teilnehmenden werden im Vorfeld evaluiert und nach Möglichkeit berücksichtigt
– vertiefende Informationen und prakt. Übungen zu den Imaginationstechniken, Reorientierungstechniken, Selbstregulationstechniken, Achtsamkeitsübungen, körperorientierten Techniken, Selbstwirksamkeitsübungen etc.
– Vorstellung von PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie) und IRRT (Imagery Rescripring & Reprocessing Therapy), Ego-States, DBT (Dialektisch-behaviorale Therpaie) im Rahmen der Beratung
Referentin: S. Schrader Termin: 29.11.25 / 27.11.26
Spiritualität und Trauma
Kurzbeschreibung folgt
Referentin: R. Land Termin:
Schmerz und Trauma
– Schmerz und Schmerzverarbeitung, neurophysiologiesche Verständnismodelle, das Schmerzgedächtnis
– „Körperschmerz = Seelenschmerz?“
– Kontextfaktoren, Sinnhaftigkeit des Schmerzes; psychosomatische Verständnismodelle
– Posttraumatische Schmerzsyndrome
– Diagnostik, Übertragung und Gegenübertragung
– Was hilft bei Schmerz? Klinische Behandlungskonzepte
– Die theoretischen Überlegungen sollen auch anhand von Fällen der Teilnehmer*innen und der Referentin diskutiert werden
– Praktische Übungen werden in die Fortbildung integriert
Referentin: B. Gehle Termin:
Transmission individueller und kollektiver Traumatisierung
– Flucht- und Vertreiungsbewegungen in der Menschheitsgeschichte
– die tradierte Entmenschlichung durch Kolonisation, die bis heute zu Rassismus und Abwehr von Solidarität beiträgt
– bisherige, kollektive Bewältigungsstrategien
– Entwicklung tradierte Werte und Haltungen
– epigenetische Wirkfaktoren der Transmission
– Blick auf die eigene Erfahrung von transgenerationaler Weitergabe von Traumaerfahrungen
– Verantwortung und Schuld werden diskutiert
Referentinnen: R. Land Termin:
Traumatisierung und deren Folgen bei Kindern und Jugendlichen
– Den Blick für mögliche Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen schärfen
– Altersgerechte Psychoedukation zu Trauma für Kinder und Jugendliche und deren Bezugspersonen
– Mögliche Folgestörungen von Traumatisierungen
– Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen (Aggressivität, Ängste, Dissoziationen u.a.) von Kindern und Jugendlichen z.B. in Kita, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Kinderärzt*innen
– Kennenlernen und Üben von Stabilisierungstechniken
– Fallbeispiele
– Erfahrungsaustausch und Zeit für Fragen
– Erarbeitung und Übung in Klein- und Großgruppen für die praktische Arbeit
Referentin: A. Pleschka Termin: 11.09.26
Die Dissoziative Identitätsstörung als Folge systematischer Gewalt
– Grundlagenmodelle der Strukturellen Dissoziation
– Ausführliches DIS-Rollenspiel für die Erlebnisebene
– Die Entstehung einer DIS durch Abrichtung und Programmierung
– Die Folgen für den Lebensalltag
– Unterstützung und Grenzen beim Ausstieg aus komplexen Täterstrukturen
– An Fallbeispielen können zwischendurch Fragen erörtert werden
Referentin: S. Schramm Termin:
Selbstverletzung
Selbstverletzende Verhalten kann sowohl für die Betroffenen und deren Umwelt zu Unverständis sowie Hilflosigkeit führen. Um diese Lösungsstrategie verstehen und einen Umgang damit finden zu können sollen in dem Seminar u.a. folgende Punkte betrachtet werden:
– Unterscheidung zwischen suizidalen und nicht suizidalen selbstverletzenden Verhalten
– Vorkommen und Häufigkeit mögliche Folgestörungen von Traumatisierung
– Abgrenzung zu selbstverletzenden Verhalten in anderen Bereichen
– Faktoren, die zu einem nicht suiuidalen selbstverletzenden Verhalten führen können
– Neurobiologie
– Reaktion der Umwelt und wie erleben sich Betroffene von ihrer Umwelt wahrgenommen
– Umgang mit nicht suizidalen selbstverletzenden Verhalten
– Kennelernen und Üben von Stabilisierungstechniken
– Fallbeispiele
– Erfahrungsaustauch und Zeit für Fragen
– Erarbeitung und Übungen in Klein- und Großgruppen für die praktische Arbeit
Referentin: A. Pleschka Termin: 13.11.26
Sekundärtraumatisierung
– Das Risiko der Angehörigen helfender und sozialer Berufe
– Welche persönlichen Faktoren begünstigen die „Ansteckung“
– Persönliche Risikofaktoren
– Symptome der Sekundärtraumatisierung im Unterschied zu Symptomen eines Burn-outs
– Prävention und Selbstfürsorge
Referentin: S. Schrader Termin: 26.06.26
Kognitive Beeinträchtigung und Tauma
– Risiken für Traumatisierung bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Lernschwierigkeiten, psychische und/oder Abhängigkeitserkrankungen)
– Psychotrauma oder Ausdruck von Behindert-Sein oder -Werden?
– Traumainformierte Institution
– Körperarbeit und Bewegung
– Leichte Sprache und hilfreiche Materialien
Referentin: K. Seehausen Termin:
Supervisionstage:
Termin:
– 19.04.26
– 20.09.26
– 29.11.26
ReferentInnen:
Die Vitae der ReferentInnen erhalten Sie hier.
Geschäftsbedingungen:
erhalten Sie hier
Kosten:
180,-€ pro Ein-Tages-Seminar
Auf Kosten der Veranstalterinnen erhalten Sie ein Skript zu dem jeweiligen Seminar und es werden Getränke sowie ein kleiner Imbiss gereicht.
Zeiten:
Ein-Tages-Seminar (Freitags) 12-19.15h – (Samstag) 9.30-16.45h
Ort:
Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V.