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Fachfortbildung

Mehrstufige Fachfortbildung:
Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung

Schwerpunkt: Traumazentrierte Fachberatung

(zer­ti­fi­ziert von DeG­PT / FVTP)

Aufgrund der großen Nachfrage und des hohen Bedarfs an fachkompetentem Umgang mit traumatisierten Menschen, bieten wir eine mehrstufige qualifizierende Fortbildung an.

Hier kön­nen Sie den Fly­er für die Fach­fort­bil­dung 2019 her­un­ter­la­den

 

Aufgrund der großen Nachfrage und des hohen Bedarfs an fachkompetentem Umgang mit traumatisierten Menschen, bieten wir eine mehrstufige qualifizierende Fortbildung an.

Einen Ein­füh­rungs­tag soll­ten jene Inter­es­sen­tIn­nen, die noch kei­ner­lei Kennt­nis­se im Bereich der Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie haben, bele­gen.

Das Grund­mo­dul umfasst 4 Wochen­en­den, in dem theo­re­ti­sches Basis­wis­sen der Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie ver­mit­telt wird. In den Pra­xis­tei­len wer­den Reori­en­tie­rungs- und Sta­bi­li­sie­rungs­übun­gen vor­ge­stellt und in der Grup­pe geübt.

Das Auf­bau­mo­dul mit 3 Wochen­en­den rich­tet sich vor allem an psy­cho­so­zia­le Fach­kräf­te, die bera­tend tätig sind. Die Kennt­nis­se des Grund­mo­duls wer­den ver­tieft und erwei­tert, die psy­cho­trau­ma­to­lo­gi­sche Bera­tungs­kom­pe­tenz unter ver­schie­de­nen Aspek­ten geübt und in Super­vi­si­ons­ein­hei­ten mit der Umset­zung im Berufs­all­tag ver­bun­den.

Die Ver­tie­fungs­se­mi­na­re wid­men sich spe­zi­el­len The­men, die von den Teil­neh­me­rIn­nen der Grund- und Auf­bau­mo­du­le sowie Exter­nen mit Vor­kennt­nis­sen nach Bedarf und Inter­es­se gewählt wer­den kön­nen.

Die Teil­nah­me am Aus­tausch in Peer-Groups wird emp­foh­len.

Für Teil­neh­me­rIn­nen, die das Zer­ti­fi­kat „Fach­be­ra­te­rIn Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie“ (zer­ti­fi­ziert nach den DeG­PT-Kri­te­ri­en) bzw. ein DeG­PT-Zer­ti­fi­kat erwer­ben wol­len, ist die Teil­nah­me am Grund- und Auf­bau­mo­dul sowie an 2 Ver­tie­fungs­se­mi­na­ren, einem Super­vi­si­ons­tag, einer münd­li­chen und schrift­li­chen Pro­jekt- sowie Fall­vor­stel­lung und dem Abschluss­kol­lo­qui­um not­wen­dig.

Sie kön­nen unse­re Ange­bo­te somit wie folgt nut­zen:
– Nur Ein­füh­rungs­tag
– Nur Grund­mo­dul (GM)
– Nur GM + Ver­tie­fungs­se­mi­na­re (VS)
– Nur GM +  Auf­bau­mo­dul (AM)
– GM + AM + VS  + Super­vi­si­ons­tag ->  hier (bei mind. 2 besuch­ten VS) besteht die Mög­lich­keit ein Abschluss­kol­lo­qui­um zu besu­chen und ein Zer­ti­fi­kat zur/zum ‚Fach­be­ra­te­rIn Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie‘ (zer­ti­fi­ziert nach den DeG­PT-Kri­te­ri­en) zu erhal­ten.
Die Teil­neh­me­rIn­nen kön­nen sich wäh­rend der Fort­bil­dung jeweils für die pas­sen­de Kom­bi­na­ti­on der Modu­le ent­schei­den.

Die­se Fort­bil­dung bie­ten wir bereits seit 2004 an, vie­le Grup­pen in Kas­sel und Ham­burg sind seit­her aus­ge­bil­det wor­den. Sie wird von lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen des Zen­trums für Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie durch­ge­führt, die in ihrem the­ra­peu­ti­schem All­tag stän­dig mit trau­ma­ti­sier­ten Men­schen arbei­ten. So kön­nen sie ent­spre­chend Kom­pe­ten­zen für die Bera­tung und Beglei­tung ver­mit­teln.

Ziel­grup­pen:
Frau­en und Män­ner, die ehren­amt­lich oder als Psy­cho­so­zia­le Fach­kräf­te, bzw. als Haus­ärz­tIn­nen, Not­ärz­tIn­nen, Sozi­al­ar­bei­te­rIn­nen, Sozi­al­päd­ago­gIn­nen, Heil­päd­ago­gIn­nenen, Erzie­he­rIn­nen, Leh­re­rIn­nen, Kran­ken­pfle­ge­rIn­nen,  Ret­tungs- und Ein­satz­kräf­te, Seel­sor­ge­rIn­nen, Ergo‑, Logo‑, Phy­sio­the­ra­peu­tIn­nen, Päd­ago­gIn­nen, Arzt­hel­fe­rIn­nen usw., mit trau­ma­ti­sier­ten Men­schen und deren Ange­hö­ri­gen arbei­ten oder dies in Zukunft vor­ha­ben.

Ver­an­stal­tungs­ort:
Seit dem 01.04.2017 in unse­ren Räu­me: Lan­ge Str. 85, 34131 Kas­sel

Zei­ten:
Alle Modu­le fin­den jeweils Frei­tag von 12–19h sowie Sams­tag von 10–17h (sowie ein Mal Sonn­tag 10–16h) statt. Die Ver­tie­fungs­se­mi­na­re wer­den frei­tags von 12–19h ange­bo­ten. Die Super­vi­si­ons­ta­ge sind Sams­tags von 10–17h.

Kos­ten:
65 Euro für den Ein­füh­rungs­tag, 250 Euro pro Zwei-Tages-Semi­nar, 360 Euro für das Drei-Tages-Semi­nar, 140 Euro pro Ein-Tages-Semi­nar sowie 140 Euro für Abschluss­kol­lo­qui­um

Beginn:
März 2019, März 2020

Referenten/innen:
lang­jäh­ri­ge Mitarbeiter/innen des Zen­trums für Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie.
Eine genaue Vita der Referenten/innen fin­den Sie hier

Geschäfts­be­din­gun­gen:
fin­den Sie hier

Für das offi­zi­el­le Cur­ri­cu­lum der DeG­PT kli­cken Sie bit­te hier.

Einführungstag

(für die Anmel­dung bit­te hier kli­cken)
– Gewalt, Trau­ma und die Fol­gen
– Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten in Bera­tung und The­ra­pie
Refe­ren­tin­nen: Regi­ne Land, Sabi­ne Schra­der
Ter­mi­ne: 29.11.19, 31.01.20
Uhr­zeit: 15–19h
Kos­ten: 65,- €
– Für Inter­es­sier­te ohne Vor­kennt­nis­se
– Für Inter­es­sier­te: Mög­lich­keit der Klä­rung von Fra­gen zur Fach­fort­bil­dung im Anschluss
Bit­te beach­ten Sie eben­so die Aus­schrei­bung unter ‚Fort­bil­dung‘ -> Ein­füh­rung in die Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie!

Grundmodul

Grund­mo­dul (Anmel­de­bo­gen für 2019, bit­te kli­cken Sie hier)
Grund­la­gen I
– Traum­a­de­fi­ni­ti­on, PTSD
– Akut­t­rau­ma
– Neu­ro­bio­lo­gi­sche Grund­la­gen
– Schutz- und Risi­ko­fak­to­ren
– Erpro­bung von Distan­zie­rungs- und Reori­en­tie­rungs­übun­gen
Refe­ren­tin: Regi­ne Land
Ter­mi­ne: 06./07.03.2020

Grund­la­gen II
– Chro­ni­sche Trau­ma­ti­sie­run­gen und ihre Fol­gen
– Post­trau­ma­ti­sche Dia­gno­sen
– Neu­ro­bio­lo­gi­sche Fol­gen von Trau­ma­ti­sie­rung
– Bin­dungs­stö­run­gen
Refe­ren­tin: Pia Heckel
Ter­mi­ne: 29./30.03.2019
03./04.04.2020

Bera­tungs­kom­pe­ten­zen I
– Aspek­te der Hal­tung in der Bera­tung von trau­ma­ti­sier­ter Men­schen
– Unter­schie­de im Vor­ge­hen gegen­über ande­ren Bera­tungs­set­tings
– Ver­schie­de­ne Metho­den / Tech­ni­ken zu den ein­zel­nen Ver­ar­bei­tungs­pha­sen
– Grund­sät­ze der Sta­bi­li­sie­ren­den Beglei­tung
– Ers­te Basis-Metho­den für die Sta­bi­li­sie­ren­de Beglei­tung
– Wann Wei­ter­ver­mitt­lung zur Trau­ma­the­ra­pie?
– Die wich­tigs­ten Ansät­ze in der Trau­ma­ex­po­si­ti­ons­be­hand­lung
Refe­ren­tin: Frie­de­gun­de Bölt
Ter­mi­ne: 03./04.05.2019
08./09.05.2020

Gesell­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen zum Psy­cho­trau­ma / Selbst­für­sor­ge zur Bur­nout Prä­ven­ti­on
Theo­rie und Selbst­er­fah­rung Teil 1
– Reflek­ti­on über Wer­te­sys­te­me / Gut und Böse
– Gewalt- Macht- Ohn­macht- Gren­zen
– Rol­len­ver­ständ­nis und Gewalt
– Umgang mit eige­nen Gren­zen
– Stress, Burn out, Mit­ge­fühls­er­schöp­fung
– Selbst­für­sor­ge­stra­te­gi­en / Resi­li­enz und Res­sour­cen wahr­neh­men und erwei­tern
Refe­ren­tin­nen: Regi­ne Land
Ter­mi­ne: 14./15.06.2019
05./06.06.2020

Aufbaumodul

Bera­tungs­kom­pe­ten­zen II
– Ver­tie­fung dif­fe­ren­ti­al­dia­gnos­ti­scher Aspek­te kom­ple­xer Trau­ma­fol­ge­stö­run­gen
– Der Bera­tungs­fo­kus und des­sen Metho­den jeweils für die ver­schie­de­nen Aus­prä­gungs­for­men kom­ple­xer PTBS
– Aus­führ­li­che Fall­vi­gnet­ten zu den ein­zel­nen Aus­prä­gungs­for­men
– Ver­än­de­rungs­an­sät­ze, Grund­re­geln, Stu­fen­zie­le und die schwie­rigs­ten The­men in der Sta­bi­li­sie­ren­den Beglei­tung: Umgang mit Alp­träu­men, Scham und Ekel, Schuld­ge­füh­le, Sui­zi­da­li­tät, Aus­stieg aus Täter­kon­takt
Refe­ren­tin: Frie­de­gun­de Bölt
Ter­min: 23.–25.08.2019
28.–30.08.2020

Trau­m­are­le­van­te recht­li­che Grund­la­gen – Häus­li­che Gewalt
– Grund­la­gen des Rechts­sys­tems: Straf‑, Zivil‑, Sozi­al­recht
– Opfer­schutz (Gewalt­schutz­ge­setz, Straf­recht)
– Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz in Theo­rie und Pra­xis
– Rech­te und Pflich­ten der Opfer und der BeraterInnen/ The­ra­peu­tIn­nen
– Häu­fig­keit, For­men und Fol­gen häus­li­cher Gewalt
– War­um blei­ben Frau­en in einer Gewalt­be­zie­hung?
– Inter­ven­ti­ons­stra­te­gi­en, Gesprächs­füh­rung
Refe­ren­tin: Clau­dia Igney
Ter­mi­ne:  20./21.09.2019

Gesell­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen zum Psy­cho­trau­ma / Selbst­für­sor­ge zur Burn out Prä­ven­ti­on
Theo­rie und Selbst­er­fah­rung Teil 2
– Trau­ma­theo­re­ti­sche Erkennt­nis­se für die Ent­ste­hung von Gewalt
– Täter- Opfer- Wahr­neh­mung
– Trans­ge­nera­ti­on von Trau­ma / Kriegs­trau­ma­ti­sie­rung
– Reflek­ti­on der eige­nen Wer­te­sys­te­me und Arbeits­hal­tung
– Moti­va­ti­on zur Arbeit mit der The­ma­tik Trau­ma
– Schuld- Ver­ant­wor­tung- Sinn­fra­gen
– Acht­sam­keits- und Ima­gi­na­ti­ons­übun­gen zur Selbst­für­sor­ge
Refe­ren­tin­nen: Frie­de­gun­de Bölt, Regi­ne Land
Ter­mi­ne: 18./19.10.2019
06./07.11.2020

Abschluss­kol­lo­qui­um
– Abschluss­ge­spräch mit einem prak­ti­schen und theo­re­ti­schen Anteil
– Abschlie­ßen­des Gespräch über die psy­cho­trau­ma­to­lo­gi­schen Bera­tungs­kom­pe­ten­zen mit den Fach­fort­bil­dungs­re­fe­ren­tin­nen
Ter­min: wird in einem der Auf­bau-Semi­na­re bekannt gege­ben!

Vertiefungs-Seminare

(Anmel­de­bo­gen, bit­te kli­cken Sie hier)
Trans­ge­nera­ti­on und Trau­ma
– Genera­tio­nen in unserm Land sind immer noch vom Kriegs­ge­sche­hen der letz­ten bei­den Welt­krie­ge beein­flusst
– Wir leben in einem Kon­text viel­fäl­ti­ger Flücht­lings- und Ver­trei­bungs­schick­sa­le, sowohl aus die­ser Zeit, als auch aus den aktu­el­len Kriegs- und Krie­sen­ge­bie­ten
– Aber auch Genera­tio­nen von Fami­li­en sind von indi­vi­du­el­len trau­ma­ti­sie­ren­den Schick­sa­len betrof­fen, z.B. sexu­el­le Gewalt, kör­per­li­che Miss­hand­lun­gen, frü­he Ver­lus­te …
– Dar­aus resul­tie­ren­de inter­ge­nera­tio­na­le Bewäl­ti­gungs­stra­te­gi­en
– Wei­ter­ga­be von Wer­ten und Hal­tun­gen
– Kon­se­quen­zen die­ser Wer­te­sys­te­me und Hal­tun­gen auf die indi­vi­du­el­le Ent­wick­lung und die kol­lek­ti­ven impli­zier­ten Ver­ein­ba­run­gen
– Dis­kus­si­on über die The­men: Gut / Böse, Ver­ant­wor­ung / Schuld sowie Täter- / Opfer­dy­na­mik
Refe­ren­tin­nen: Frie­de­gun­de Bölt, Regi­ne Land
Ter­min: 15.08.2020

Kogni­ti­ve Beein­träch­ti­gung und Trau­ma
– Trau­ma­ti­sie­ren­de Ereig­nis­se im Leben von Men­schen mit ‚Behin­de­rung‘
– Hin­weis auf Psy­chot­trau­ma oder Aus­druck von Behin­dert-Sein oder ‑wer­den
– Ver­steh­bar­keit durch leich­te Spra­che und hilf­rei­che Mate­ria­li­en
Refe­ren­tin: Kar­la See­hau­sen
Ter­min: 28.06.2019

Geburt und Trau­ma
– Kur­zer Ein­stieg / Wie­der­ho­lung zu Grund­la­gen der Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie
– Geburt / Geburts­hil­fe im Hin­blick auf mög­li­che Trau­ma­er­fah­run­gen
– Reori­en­tie­rungs- und Sta­bi­li­sie­rungs­tech­ni­ken für Müt­ter, Väter, Babys und Fach­per­so­nal
Refe­ren­tin: Ste­fa­nie Mül­ler
Ter­min: 12.06.2020

Flucht und Trau­ma
– Krieg und Flucht als Trau­ma­ur­sa­che und die Fol­gen
– Inter­kul­tu­rel­les Arbei­ten
– Arbei­ten zu Dritt – Set­ting mit Dol­met­sche­rIn­nen
– Trans­ge­nera­tio­na­le Wei­ter­ga­be von Trau­ma­ta – Hil­fe für Kin­der und Jugend­li­che
Refe­ren­tin: Sabi­ne Schra­der
Ter­mi­ne: 15.11.2019
26.06.2020

Sta­bi­li­sie­ren­de Beglei­tung bei Men­schen mit Selbst­ver­let­zen­dem Ver­hal­ten
– Ver­schie­de­ne Erklä­rungs­an­sät­ze für Selbst­schä­di­gung
– Die unter­schied­li­chen Pro­blem­ebe­nen, die sich im SVV zei­gen
– Erstel­len einer Pro­blem­ana­ly­sen für das SVV
– Die dar­aus resul­tie­ren­den Ver­än­de­rungs­an­sät­ze in der Sta­bi­li­sie­ren­de Beglei­tung
– Übun­gen und Anlei­tung für ein Trai­nings­pro­gramm zur Modi­fi­zie­rung von  Coping­stra­te­gi­en
Refe­ren­tin: Frie­de­gun­de Bölt
Ter­mi­ne: 08.11.2019
23.10.2020

Arbeit mit trau­ma­ti­sier­ten Kin­dern und Jugend­li­chen
– Beson­der­hei­ten der Trau­ma­er­fah­rung bei Kin­dern und Jugend­li­chen
– Akut­t­rau­ma und Sym­pto­me der Kin­der
– Trau­ma und Fami­lie
– Fol­gen frü­her Trau­ma­ti­sie­rung und Ver­nach­läs­si­gung
– Sym­pto­me und Dia­gnos­tik
– Metho­den und Mög­lich­kei­ten
Refe­ren­tin: Regi­ne Land
Ter­mi­ne: 30./31.08.2019
11./12.09.2020

Schmerz und Trau­ma
– „Kör­per­schmerz = See­len­schmerz?“
– Schmerz und Schmerz­ver­ar­bei­tung, neu­ro­phy­sio­lo­gi­sche Ver­ständ­nis­mo­del­le, das Schmerz­ge­dächt­nis, Funk­ti­on und Dys­funk­ti­on des Schmer­zes ver­ste­hen
– Psy­cho­lo­gi­sches Ver­ständ­nis, Kon­text­fak­to­ren, Sinn­haf­tig­keit
– Post­trau­ma­ti­sche Schmerz­syn­dro­me, somato­for­me Dis­so­zia­ti­on
– „Der Kör­per ver­gisst nicht“, Schmer­zen nach Fol­ter und Miss­hand­lung
– Dia­gnos­tik, Gegen­über­tra­gung, Fall­vi­gnet­ten
– Was hilft bei Schmer­zen?
Prak­ti­sche Übun­gen wer­den in die Fort­bil­dung inte­griert
Refe­ren­tin: Doro­thea Grodd
Ter­mi­ne: 13.09.2019

Mög­lich­kei­ten der unter­stüt­zen­den Kör­per­ar­beit in der Bera­tungs­si­tua­ti­on
– Wel­che kör­per­the­ra­peu­ti­schen Metho­den eig­nen sich für wel­ches Set­ting (Unter­schied Bera­tung ver­sus Psy­cho­the­ra­pie)
– Sicher­heits­ge­ben­de und sta­bi­li­sie­ren­de kör­per­ori­en­tier­te Ange­bo­te ken­nen ler­nen
– Res­sour­cen stär­ken­de und „all­tags­taug­li­che“ Ange­bo­te in der Bera­tung und für Kli­en­tIn­nen in Eigen­an­wen­dung
– Eige­ne kör­per­li­che Über­tra­gungs- und Gegen­über­tra­gungs­mo­men­te wahr­neh­men und damit umge­hen ler­nen
Refe­ren­tin: Rosi Nuss­grä­ber
Ter­min:  22.11.2019 (voll)
20.11.2020

Neu­ro­bio­lo­gie und Trau­ma
– Hirn­ent­wick­lung und Plas­ti­zi­tät des Gehirns und die unter­schied­li­chen struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen des Gehirns bei kom­plex trau­ma­ti­sier­ten Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen
– Ver­än­de­run­gen des Vege­ta­ti­ven Ner­ven­sys­tems durch Trau­ma, aber auch durch Bin­dungs­stö­run­gen bei Kin­dern
– Das Schmerz­ge­dächt­nis des Kör­pers
– Gedächt­nis­stö­run­gen bei Trau­ma­ta
– Wel­che Rol­le spielt die Psy­choedu­ka­ti­on über neu­ro­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen bei den Betrof­fe­nen, was kann sich auch durch die The­ra­pie ändern?
Refe­ren­tin: Pia Heckel
Ter­min: 01.11.2019

Die Dis­so­zia­ti­ve Iden­ti­täts­stö­rung als Fol­ge sys­te­ma­ti­scher Gewalt
– Grund­la­gen­mo­dell der Stru­t­urel­len Dis­so­zia­ti­on
– Aus­führ­li­ches DIS-Rol­len­spiel für die Erleb­nis­ebe­ne
– Die Ent­ste­hungs­ebe­ne einer DIS durch Abrich­tung und Pro­gram­mie­rung
– Die Fol­gen für den Lebens­all­tag
– Unter­stüt­zung und Gren­zen beim Aus­stieg aus kom­ple­xen Täter­struk­tu­ren
– An Fall­bei­spie­len kön­nen zwi­schen­durch Fra­gen erör­tert wer­den
Refe­ren­tin: Syl­via Schramm
Ter­min: 2020

Der Holocaust/ und die Fol­gen aus psy­cho­trau­ma­to­lo­gi­scher Sicht
– Kur­zer geschicht­li­cher Exkurs aus der Per­spek­ti­ve der Trau­ma­for­schung
– Fra­gen der Trans­ge­nera­tio­na­li­tät mit Fall­bei­spie­len
– Die gesell­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen des Holo­causts bis heu­te
– Ver­ar­bei­tungs­pha­sen, Ver­ar­bei­tungs­pro­zes­se, Gene­rie­rung von Coping­stra­te­gi­en
– Beson­der­hei­ten im Bera­tungs­pro­zess mit Betrof­fe­nen
Refe­ren­tin: Frie­de­gun­de Bölt
Ter­min: nach Anfra­ge

Supervisionstage

Ter­mi­ne sind:
– 09.11.2019 (voll)
– 23.11.2019
– 27.06.2020
– 24.10.2020
– 21.11.2020