Am Rosenmontag 2020 fuhr ein 29 jähriger Mann mit seinem Auto in den Rosenmontagszug der Kleinstadt Volkmarsen. Das Ergebnis: Über 154 körperlich und / oder seelisch verletzte Menschen, darunter ettliche Kinder. Viele Betroffene leiden bis heute unter Traumafolgestörungen. Ein Ereignis mit einem solchen Ausmaß an Traumatisierungen ist uns für Nordhessen in den letzten Jahrzehnten nicht bekannt. Ein Ereignis, an dem außerdem erneut deutlich wurde, dass der Umgang mit Opfern, die gleichzeitig Zeugen in einem Strafverfahren sind, den Erfordernissen einer schnellen und  professionellen Bearbeitung der Traumata nicht gerecht wird.

Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Bürger*innen Volkmarsens und stehen bei Bedarf an Beratung und Stabilisierung gerne unterstützend zur Verfügung.

Das Team vom Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel