+49 561 9219506 traumazentrum@web.de

Datum/Zeit
Date(s) - 07. Mai 2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Zentrum für Psychotraumatologie e.V.

Kategorien


Etwa die Hälfte der Geflüchteten und der Asylbewerber leidet unter psychischen Problemen wie Schlafstörungen, Alpträumen, Ängsten oder Depressionen – der Bedarf an psychosozialer Beratung, psychotherapeutischer oder ärztlicher Behandlung steigt. Doch wie ist das mit möglich –trotz Sprach- und kultureller Barrieren? Diese Frage beschäftigt Psychotherapeut*innen, Berater*innen, Ärzt*innen und andere Berufsgruppen, die mit dieser Personengruppe arbeiten.

Ibrahim Özkan befasst sich in seinem Vortrag und Workshop mit der Befremdetheit im (trans-)kulturellen Begegnungsetting der Therapie –insbesondere im traumatherapeutischen Kontext. Er stellt Möglichkeiten vor, wie mit reduzierter Sprache Stabilisierung, Behandlung und Therapie möglich wird.

Termin: 07.05.2019, 19:00 Uhr im Zentrum für Psychotraumatologie e.V., Kassel
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter traumazentrum.fp@web.de oder 0561/9219534. Der Vortrag ist kostenfrei.

Am 28.05. von 15:30-19:30 Uhr gibt es zum selben Thema einen Workshop mit Dr. Özkan, ebenfalls im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kosten: 50 €. Anmeldung erforderlich (s.o.)

Dr. disc. pol. Ibrahim Özkan ist Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut in der Institutsambulanz des Asklepios Fachklinikums Göttingen, Leitender Psychologe des Schwerpunktes Kulturen, Migration und psychische Krankheit. Promotion an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. Zert. spez. Psychotraumatherapie (DeGPT), zert. EMDR- Therapeut (EMDRIA), TRUST- Trainer, zert. Psychoonkologe, Trauma- und EMDR Supervisor (BAP/ DPA).
Gastdozent an verschiedenen Ausbildungsinstituten für Psychologische Psychotherapie, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter. Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Dachverbandes Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP), Beirat des NTFN (Netzwerk traumatisierter Flüchtlinge in Nds.), Mitglied der Steuerungsgruppe des landesgeförderten Projektes refuKey in Niedersachsen.