Datum/Zeit
Date(s) – 07. Mai 2019
19:00 – 21:00

Veran­stal­tungs­ort
Zentrum für Psycho­trau­ma­to­lo­gie e.V.

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Etwa die Hälfte der Geflüch­te­ten und der Asyl­be­wer­ber leidet unter psychi­schen Proble­men wie Schlaf­stö­run­gen, Alpträu­men, Ängs­ten oder Depres­sio­nen – der Bedarf an psycho­so­zia­ler Bera­tung, psycho­the­ra­peu­ti­scher oder ärzt­li­cher Behand­lung steigt. Doch wie ist das mit möglich –trotz Sprach- und kultu­rel­ler Barrie­ren? Diese Frage beschäf­tigt Psychotherapeut*innen, Berater*innen, Ärzt*innen und andere Berufs­grup­pen, die mit dieser Perso­nen­gruppe arbeiten.

Ibra­him Özkan befasst sich in seinem Vortrag und Work­shop mit der Befrem­det­heit im (trans-)kulturellen Begeg­nungs­et­ting der Thera­pie –insbe­son­dere im trau­ma­the­ra­peu­ti­schen Kontext. Er stellt Möglich­kei­ten vor, wie mit redu­zier­ter Spra­che Stabi­li­sie­rung, Behand­lung und Thera­pie möglich wird.

Termin: 07.05.2019, 19:00 Uhr im Zentrum für Psycho­trau­ma­to­lo­gie e.V., Kassel
Aufgrund der begrenz­ten Teil­neh­mer­zahl ist eine Anmel­dung erfor­der­lich unter traumazentrum.fp@web.de oder 0561/9219534. Der Vortrag ist kostenfrei.

Am 28.05. von 15:30–19:30 Uhr gibt es zum selben Thema einen Work­shop mit Dr. Özkan, eben­falls im Zentrum für Psycho­trau­ma­to­lo­gie e.V. Kosten: 50 €. Anmel­dung erfor­der­lich (s.o.)

Dr. disc. pol. Ibra­him Özkan ist Diplom-Psycho­loge und psycho­lo­gi­scher Psycho­the­ra­peut in der Insti­tuts­am­bu­lanz des Askle­pios Fach­kli­ni­kums Göttin­gen, Leiten­der Psycho­loge des Schwer­punk­tes Kultu­ren, Migra­tion und psychi­sche Krank­heit. Promo­tion an der Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Univer­si­tät Göttin­gen. Zert. spez. Psycho­trau­ma­the­ra­pie (DeGPT), zert. EMDR- Thera­peut (EMDRIA), TRUST- Trai­ner, zert. Psycho­on­ko­loge, Trauma- und EMDR Super­vi­sor (BAP/ DPA).
Gast­do­zent an verschie­de­nen Ausbil­dungs­in­sti­tu­ten für Psycho­lo­gi­sche Psycho­the­ra­pie, Super­vi­sor, Selbst­er­fah­rungs­lei­ter. Mitbe­grün­der und Vorstands­mit­glied des Dach­ver­ban­des Psych­ia­trie, Psycho­the­ra­pie und Psycho­so­ma­tik im deutsch­spra­chi­gen Raum (DTPPP), Beirat des NTFN (Netz­werk trau­ma­ti­sier­ter Flücht­linge in Nds.), Mitglied der Steue­rungs­gruppe des landes­ge­för­der­ten Projek­tes refu­Key in Niedersachsen.