Ein Problem, das vor allem Betroffene aber auch alle Menschen kennen, die mit Betroffenen arbeiten: Die kassenzugelassenen Psychotherapeut*innen reichen bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. Betroffene müssen monatelange Wartezeiten in Kauf nehmen, bis sie einen geeigneten Platz finden. Das liegt vor allem an der Begrenzung der Kassensitze durch das Bundesgesundheitsministerium, die Bedarfsplanung, die der aktuellen Situation zugrunde liegt, stammt aus dem Jahr 1999. Nicht zuletzt durch die Flüchtlingskrise und durch die Corona-Pandemie ist der Bedarf besonders in den letzten Jahren massiv gestiegen – was wir auch im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. in den Beratungen mit unseren Klient*innen merken.

Die Petition fordert die Anpassung der Anzahl der Sitze an den Bedarf. Das unterstützen wir.

Veröffentlicht wurde die Petition von Joéva Lemieuvre (Psychologin und angehende Psychotherapeutin), Julia Darboven (Psychologiestudentin) und Diana Ammann (Mitarbeiterin einer Organisation, die mit traumatisierten Frauen und Mädchen arbeitet).

Mehr Infos und die Möglichkeit, zu unterzeichnen, gibt es auf change.org: