Diese hochwertige Fortbildung vermittelt Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit traumatisierten Menschen oder deren Angehörigen arbeiten, die dafür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie war die erste dieser Art in Deutschland und ist von der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) anerkannt.

Sie ist wie folgt aufgebaut: 
Einen Einführungstag sollten jene Interessent*innen, die noch keinerlei Kenntnisse im Bereich der Psychotraumatologie haben, belegen.

Das Grundmodul umfasst 4 Wochenenden, in dem theoretisches Basiswissen der Psychotraumatologie vermittelt wird. In den Praxisteilen werden Reorientierungs- und Stabilisierungsübungen vorgestellt und in der Gruppe geübt.

Das Aufbaumodul mit 3 Wochenenden richtet sich vor allem an psychosoziale Fachkräfte, die beratend tätig sind. Die Kenntnisse des Grundmoduls werden vertieft und erweitert, die psychotraumatologische Beratungskompetenz unter verschiedenen Aspekten geübt und in Supervisionseinheiten mit der Umsetzung im Berufsalltag verbunden.

Die Vertiefungsseminare widmen sich speziellen Themen, die von den TeilnehmerInnen der Grund- und Aufbaumodule sowie Externen mit Vorkenntnissen nach Bedarf und Interesse gewählt werden können.

Für TeilnehmerInnen, die das Zertifikat “FachberaterIn Psychotraumatologie” (zertifiziert nach den DeGPT-Kriterien) bzw. ein DeGPT-Zertifikat erwerben wollen, ist die Teilnahme am Grund- und Aufbaumodul sowie an 2 Vertiefungsseminaren, einem Supervisionstag, einer mündlichen und schriftlichen Projekt- sowie Fallvorstellung und dem Abschlusskolloquium notwendig.

Der nächste Kurs beginnt im Februar 2021.

Hier gibt es mehr Informationen und die Termine der Fachfortbildung.

Hier kommen Sie zum Anmeldeformular.