Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Deshalb erklärten die Vereinten Nationen dieses Datum zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day).

„Das Wort „Holocaust“ stammt von dem griechischen Wort „holókaustus“ und bedeutet „völlig verbrannt“. Der Begriff wird verwendet, wenn von der systematischen Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen während des Nationalsozialismus gesprochen wird. Im Hebräischen spricht man von „Schoah“, was auch „große Katastrophe“ bedeutet.“ (Diese Definition stammt von der Bundeszentrale für politische Bildung).

Auch wir gedenken der Opfer des Holocaust, für dessen unfassbare Greueltaten es keine Worte gibt und den man nicht vergessen darf.

Unser Sonderseminar „Der Holocaust / Die Schoah aus psychotraumatologischer Sicht“ beschäftigt sich mit Thesen zum gesellschaftshistorischen Zusammenhang der Judenverfolgungen. Wie konnte es zur Entstehung des Holocaust kommen und wie sich dessen zerstörerische Dynamik entwickeln? Dies wird aus einem psychotraumatologischen Blickwinkel heraus untersucht. Außerdem werden die Transgenerationalität und die Tradierung von Traumafolgen durch die Schoah thematisiert und der Frage nachgegangen, wie sich weiterhin traumatogen wirksame Faktoren
bis in die Gegenwart und unseren Alltag auswirken.
Das Seminar ist empfohlen für: Teilnehmer*innen der Fachfortbildung, Psychotherapeut*innen, Mitarbeiter*innen von Seniorenheimen und Pflegediensten; Ärzt*innen. Aktuell gibt es keinen Termin dafür, bei Interesse wenden Sie sich bitte an info@traumazentrum-kassel.de