Unser Anliegen:
Wir wollen Menschen nach einer traumatischen Erfahrung
nicht allein lassen.

Die meisten von uns wiegen sich gern in Sicherheit. Doch schon der Blick in die Zeitung beweist: Tatsächlich kann jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt des Lebens von einem traumatischen Ereignis betroffen werden – und die Folgen wirken oft noch für viele Jahre.

Unfälle, gewalttätige Überfälle oder Feuer können unerwartet jederzeit stattfinden. Darüber hinaus gibt es Bevölkerungs- und Berufsgruppen, die häufiger von traumatisierenden Erlebnissen betroffen sind. Frauen und Mädchen erleben körperliche und sexuelle Übergriffe durch gewalttätige Männer; Polizei- und Rettungskräfte sind durch ihre Einsätze mit aufwühlenden Situationen konfrontiert oder geraten selbst in Lebensgefahr. Andere Menschen kommen aus Ländern, in denen sie überdurchschnittlich häufig Naturkatastrophen oder politischer Verfolgung, Haft und Folter ausgesetzt sind.

Studien besagen, dass ungefähr ein Drittel der Bevölkerung einmal im Leben mit einem schweren traumatischen Ereignis konfrontiert wird. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist das Hilfsangebot, das für traumatisierte Menschen zur Verfügung steht, viel zu gering.

Um alle notwendigen Hilfsangebote nach einer traumatisierenden Erfahrung zu koordinieren und zu ergänzen, haben wir im Mai 1999 das Zentrum für Psychotraumatologie in Kassel gegründet und im Januar 2000 unsere Arbeit aufgenommen.

Bisher gibt es regelmäßige Telefonsprechzeiten, eine fortlaufende Reihe von Fachvorträgen und Informationsveranstaltungen sowie mehrere Untergruppen zu bestimmten Themen.

Für die Akut- und Erstintervention steht ein Team von Therapeuten zur Verfügung. Das heißt, Menschen, die in dieser Region von einem traumatischen Ereignis betroffen sind, können umgehend Hilfe erhalten.

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NEU:
Einführung in die Psychotrauamtologie!!!!! (mit Sonderterminen zu Krieg und Flucht): mehr Informationen unter -> Fortbildung -> Einführung Psychotrauma